Manchmal muss man die Gelegenheit beim Schopfe packen und eine eigene Firma gründen. Also wurde das Sparschwein geschlachtet und der Schritt in die grosse weite Welt des big business gewagt.

Montag, Oktober 09, 2006

The Big Lebowski



Für alle, die keine Zeit haben diesen genialen Film ganz zu sehen..... hier die Kurzform.

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Montag, August 14, 2006

Wie zwei Buchstaben die Welt veränderten.

Der 12. August 1981 ist ein Datum welches die Welt verändern sollte. Vor 25 Jahren stellte IBM auf einer Pressekonferenz den ersten "Personal computer" vor, einen Computer für den persönlichen Gebrauch, kurz PC. Mein erster PC war der Commodore C128. Ich kann mich noch genau erinnern, ich hatte genug Geld aus meiner Arbeit im Döner Imbiss meines Vaters angespart um mir einen C64 zu kaufen, wollte aber auf den C128 warten, denn der hatte anstelle von 64 KB Speicher 128 KB Speicher. Ich weiss nicht mehr genau wieviele Messer und Gabeln ich spülen musste um das Geld zusammen zu bekommen. Aber ich fing eigentlich an zu sparen um mir einen Atari 2600, eine Spielkonsole, zu kaufen, weil ein Grundschulfreund Ende der 70er so eine Plastikkiste zu Hause hatte und ich regelmässig meine Nachmittage bei ihm verbrachte. Die Grundschule besuchte ich von 1977 - 1981. Der Atari verschwand dann auch Anfang der 80er und wurde eben durch das Erscheinen der PCs abgelöst. Das zusammengesparte Geld hatte immernoch nicht für den Atari 2600 gereicht. Nach ca. 10 Jahren des Sparens konnte ich mir also den C128 kaufen. Dummerweise kam kurze Zeit später auch schon der Amiga auf den Markt, weshalb ich den C128 wieder verkaufte um mir dann den Amiga zu kaufen.



Auf dem Amiga gab es dann Spiele wie Bubble Bobble, in dem ich zusammen mit einem Freund tatsächlich alle 100 Levels geschafft habe. Aber nur zu spielen reichte mir irgendwann nicht mehr. Auf dem Amiga programmierte ich also auch mein erstes Spiel mit AMOS Basic, einem Basic welches speziell für den Amiga und zur Spieleentwicklung entworfen wurde. Dieses Spiel war eine Wirtschaftssimulation, in welcher man von einem verstorbenen Onkel eine intergalaktische Reisegesellschaft erbte. Man fing mit einer Raumstation und 2 schrottigen Raumgleitern an. Die Raumgleiter mussten regelmässig gewartet werden, da sie sonst explodieren, was natürlich einen massiven Rückgang der Buchungen zur Folge hatte. Hatte man genügend Geld verdient, so konnte man sich neue Raumgleiter und neue Raumstationen kaufen, um sein Angebot an Reisezielen zu erweitern. Ich muss so ca. 15 Jahre alt gewesen sein. Mit 16 begann ich eine Ausbildung und verdiente weitaus mehr als im Imbiss meines Vaters, so konnte ich mir auch ohne Probleme meinen ersten PC mit Microsoft Betriebssystem kaufen ohne lange Sparen zu müssen. Mein erster PC mit Microsoft Betriebssystem war ein 486er PC mit damals wahnwitzig schnellen 66 MHz. Das muss so Anfang der 90er gewesen sein. Diesen habe ich direkt nach meiner Amiga Zeit gekauft und war ob der Grafikleistung fasziniert. Der Amiga galt ja immer als der ultimative Grafik-PC aber was mir dann plötzlich auf dem 486er geboten wurde war die reinste Farbexplosion in einer Auflösung, wie ich sie zuvor noch nie gesehen hatte. Und heute arbeite ich immer noch hinter einem PC und zu Hause habe ich einen PC und zwei Laptops und ich kann mit Fug und Recht von mir behaupten, dass ich ein PC Junkie bin und das seit fast zwei Jahrzehnten.

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Mittwoch, Juli 26, 2006

Niederländische Werbung



Werbung aus den Niederlanden, wo man gerne mal ein Bierchen zischt.

Oder zwei.

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Montag, Juni 19, 2006

Werbung im Ausland.


Zur Fussball WM wird der deutsche Zuschauer fast schon erschlagen mit Werbung von Firmen, deren Produkte kaum bis garnichts mit Fussball zu tun haben. So hat eine grosse amerikanische Fastfoodkette eher den Ruf für Fettleibigkeit förderliche Nahrung herzustellen, dennoch wirbt man mit sportlichen Grossereignissen, wahrscheinlich um diesem Image entgegenzuwirken. Und so zappt der entnervte deutsche Fernsehzuschauer gerne mal weg, wenn wieder mal ein Produkt, welches garnichts mit Fussball zu tun hat, mit der WM wirbt. Aber wie sieht es im Ausland aus? In den Niederlanden spielt man gerne mit Klischees.... aber wo nicht. So sieht man die Frau von Rafael van der Vaart, Sylvie van der Vaart durch Hamburg laufen und nach Gucci Läden fragen. Die Leute zucken nur mit den Achseln. Irgendwannmal schaut sie in ein Schaufenster und beginnt zu lächeln. Bei den van der Vaarts zu Hause öffnet sie die Tür und stellt sich vor Rafael. Dieser macht ein erstauntes Gesicht und man sieht Sylvie in einem Dirndl. Es ist Werbung eines grossen deutschen Fertigsuppenherstellers, für den unser Kaiser Franz in jungen Jahren schon Werbung machte. Dabei spielt es keine Rolle, dass in Hamburg die Berge und die dazugehörigen Dirndl soweit weg sind wie der Hamburger Hafen und Matjes in München. Die Hauptsache man bedient ein deutsches Klischee. In Italien spielt Deutschlands und Europas grösster Autobauer
mit dem italienischen Schlachtruf: "Forza Azzuri", Was sinngemäss übersetzt "Vorwärts ihr Blauen" heisst. Es gab und gibt vielleicht noch den Comic die Sturmtruppen vom italienischen Zeichner Bonvi. Es ging um deutsche und italienische Soldaten im 2ten Weltkrieg. Der Gag in Italien lag darin, dass die deutschen Soldaten zwar italienisch sprachen, aber am Ende der Worte immer ein "en" angefügt wurde. Dies ist dadurch zu erklären, das im deutschen tatsächlich ettliche Worte auf "en" enden. So enden zum Beispiel ettliche Worte im plural auf "en", Soldaten, Frauen, Mücken, Fragen usw. Der grosse deutsche Autobauer nutze diese Tatsache und machte aus "Forza Azzurri" prompt "Forza Azzurren".

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